Schnellste Internetleitung war “für die Wäsch´”



Krone.at Online – Internet-Geeks in aller Welt machte die Schwedin Sigbritt Löthberg im Juli 2007 eine lange Nase, als sie die schnellste Breitbandleitung der Welt bekam: Ihr Sohn Peter, ein Mitarbeiter der Firma Cisco, demonstrierte im Haushalt seiner Mutter ein Modulationsverfahren, mit dem eine selbst über lange Strecken verlustfreie Übertragungsrate von 40 Gigabit pro Sekunde über handelsübliche Glasfaserkabel ermöglicht wurde. Jetzt baute Peter Löthberg das Equipment wieder ab. Sigbritts Resüme: “Ich benutzte die Internetleitung meistens zum Wäschetrocknen.”

Einen Film in DVD-Qualität hätte sie in nur zwei Sekunden aus dem Netz ziehen können, aber die 75-jährige Sigbritt las nur Online-Zeitungen und surfte ein bisschen auf YouTube. Vor dem Experiment, für das ihr in Kalifornien lebender Sohn einige Meter Kabel durchs Haus seiner Mutter zog und Router und Server abstellte, hatte sie nicht einmal einen Computer.

“Es stand sehr viel Zeugs bei ihr herum – und das ganze Material strahlte viel Wärme ab. Die nutzte sie und stellte ihre Wäsche daneben zum Trocknen auf”, erzählte Peter Löthberg der schwedisch-internationalen Zeitung “The Local”. Der IT-Experte gilt in seiner Heimat als Netzwerk-Legende.

Seiner Mutter hat er aber nur für kurze Zeit das Internet abgedreht, als er das ganze Equipment vor wenigen Tagen zurück in sein Testlabor brachte. “Wir planen als nächstes, ihr eine 100-Gbps-Leitung zu installieren – dann kann sie die Wäsche der Nachbarn auch noch mit zum Trocknen aufhängen”, lacht er.





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kurios.at, 24. October 2006



Kategorie: Allgemein

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