Internet-Mikrowelle und 3D-Fernseher



Armband-Digitalkamera mit Miniprinter | Badezimmerspiegel mit Monitor und Netzanschluss | Microsoft: “Nicht ob Kunden intelligente Geräte wollen, sondern wie diese selbstverständlich
werden, ist die Frage.”

Auf der Consumer Electronics Show, die noch bis zum Sonntag in Las Vegas stattfindet, zeigt die Industrie gewohnterweise in erster Linie Gadgets: Bisher wurden unter anderem eine Mikrowelle und ein Badezimmerspiegel mit Verbindungen zum Internet, elektronische Pkw-Bremssysteme für Serienwagen, ein 3D-Fernseher und eine Armband-Digitalkamera gesichtet.

Trial and Error Dass hier alle ausstellenden Firmen anders als auf “ernsten” Profimessen ihre Produkte eher nach dem Trial-and-Error-Prinzip vorstellen und hoffen, dass die Kunden auf eine Idee anspringen, hindert die Unternehmen nicht an der theoretischen Begründung ihrer Neuheiten.

Panasonic will seinen Kunden die “Intelligenzsteigerung der Konsumentengeräte” schmackhaft machen, Microsoft-Sprecher Steve Guggenheimer ging bei der Präsentation eines “intelligenten Hauses” [aber nicht Gates’ eigenes] noch einen Schritt weiter: “Nicht ob die Leute diese [intelligenten] Produkte
wollen oder nicht, ist die Frage, sondern wie wir [die Hersteller] es schaffen, sie selbstverständlich in den Alltag einzubinden.”

Schlauer Ofen Panasonic demonstriert eine Mikrowelle, die mit dem Kühlschrank vernetzt ist und je nach Inhalt Menüvorschläge unterbreitet.

Die Rezepte dazu holt sich der schlaue Ofen aus dem Internet, wo auch der Kühlschrank selbsttätig seine Bestellungen aufgibt.

Armband-Anwendungen Casio setzt seine legendäre “Technik am Armband”-Reihe fort [Schon bisher
hat die Firma von der Fernbedienung bis zum GPS alle irgend möglichen Funktionen in ihre Uhren integriert].

Neben dem MP3-Player für das Handgelenk [die Futurezone berichtete] kommt im Laufe dieses Jahres auch eine entsprechende Digitalkamera auf den Markt. Sie kann 100 S/W-Bilder
aufnehmen und speichern.

Am anderen Handgelenk kann dann der Miniprinter getragen werden, der briefmarkengroße Ausdrucke erstellt.

Rasieren und Surfen Phillips hat einen Monitor in den Badezimmerspiegel integriert, damit “Mum und Dad sich morgens über die Börsenkurse und das Wetter” kundig machen können.

Dazu stellt die Firma ein kabelloses Keyboard als zentrales Steuerelement für alle neuen “intelligenten” Haushaltsgeräte vor.

Zeit im 3D-Bild Sanyo macht mit einem 3D-Fernseher Furore, der nach einem holographieähnlichen Prinzip räumliche Bilder darstellt, für deren Wahrnehmung man keine spezielle Brille mehr braucht.

Vor unseren Wohnzimmern soll die Technik allerdings in Operationssälen und Grafikbüros zum Einsatz kommen.





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kurios.at, 07. January 2000


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Kategorie: Allgemein

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