Die zwölf verrücktesten Geschichten aus den USA

Der verrückteste Entfernungsrekord
4985 Kilometer ratterte Ryan Tripp auf einem Rasenmäher von Baever/Utah nach Washington.
Um dort den Rasen des Weißen Hauses zu mähen. Nach 42 Tagen erreichte der Zwölfjährige sein Ziel – und wurde am Tor abgewiesen.
Zum Trost durfte er vor dem Capitol mähen.

Der verrückteste Raubprozeß
Charles Taylor war angeklagt, den Besitzer eines Schuhgeschäftes in Casper/Wyoming mit vorgehaltenem Messer
ausgeraubt zu haben. Im Prozeß leugnete er und war sich des Freispruches so sicher, daß er sich in seinem
Stuhl zurücklehnte und die Füße auf den Tisch legte. Richter JamesFleetwood warf einen Blick auf die Sohlen
und verurteilte den Angeklagten. Denn da klebten die Etiketten des Schuhgeschäftes. Taylor hatte seine Beute
ins Gericht getragen.

Die verrückteste Untersuchung
Sie fand in amerikanischen Supermärkten statt und ergab: 64 Prozent aller Kunden öffnen in den Regalen lagernde
Packungen mit Süßigkeiten – und naschen heimlich daraus. Juristische Frage: Ist das Ladendiebstahl oder Mundraub?

Die verrückteste Computer Mode
“Computer-Konfektion” ist zwar noch nich tin den Boutiquen, aber schon am renomierten Institute of Technologiy von
Massachussets entwickelt. Elektronikfasern werden in Kleidungsstücke verwoben und können zum Beispiel Kalorien zählen,
die der Körper verbrennt, die Außentemparatur messen und danach die Stoffdichte in Sommer- oder Winterkleidung verändern,
je nach Laune die Farbe tönen.

Der verrückteste Hygiene Test
Ein in L.A. entwickeltes Infrarot Gerät erwischt Firmenangehörige, die sich nach dem Gang zur Toilette die Hände nicht waschen.
So funktioniert es: Der Arbeiter oder Angestellte trägt ein Armband, das ein Infrarotsignal auslöst, sobald er oder sie die Toilette
betritt. Im Seifenspender steckt ein zweiter Sensor, der nur dann aktiviert wird, wenn das Armband eine “Verweildauer” von mind.
15 sec. im Becken hat.

Das verrückteste Experiment
Wenn man ohne Regenschrim in einen Schauer gerät – wird man dan nasser, wenn man rennt oder wenn man normal geht?
Das wollten die beiden Klima-Wissenschaftler Thomas Peterson und Trevor Wallis aus Asheville/North Carolina herausfinden.
Sie stellten sich identisch gekleidet nebeneinander an einer 100-Meter-Bahn auf und warteten auf Regen.
Dann lief Wallis, Peterson ging. Ergebnis: Der Renner war am Ziel um 44 Prozent trockener.

Das verrückteste Tierfutter
Ron und Bonnie Probst aus Klamath [;-)] in Oregon brachten ihre Boa Constrictor zum Tierarzt, weil sie Verdauungsschwierigkeiten
hatte. Auf den Röntgenschirm zeichnete sich der Grund ab. Die fast drei Meter lange Riesenschlange hatte ein Heizkissen verspeist.
Den Arzt verwundert die Verwechslung nicht: “Die Haut des Heizkissens ist warm unf flauschig, die Heizspiralen darin fühlen sich an wie Knochen.
Das war wie ein Kaninchen.”

Die verrückteste Geiselnahme
Die Polizei von Toronto fahndet nach einem Mann, der morgens eine Bäckerei betrat und eine Gans trug. Kriminalpolizist Steve Sheppard
:”Er forderte die Verkäuferin auf, ihm die Tagsekasse auszuhändigen und drohte, Sonst drehe ich der Gans den Hals um.” Die tierliebe
Verkäuferin, die noch keine Einnahmen gemacht hatte, ging zum nächsten Bankautomaten, hob 200$ von ihrem Konto ab und gab dem Vogel-Kidnapper
das Geld. Er händigte dafür die Gans aus.

Die verrückteste Rettungsaktion
80 Lottoscheine hatte Patrick Gayle aus Harrisburg ausgefüllt und sich in die Hemdtasche gesteckt, als er die Annahmestelle verließ. Auf
der Strasse sah er, wie zwei Männer miteinander stritten. Der 33jährige Gabelstapler-Fahrer:”Plötzlich zogen die beiden Pistolen, es
knallte, und als nächstes fühlte er einen Stich in der Brust. Ich sah hinunter und hatte ein Schussloch in im Hemd. Direkt über dem Herzen. Blut kam jedoch nicht.”
Die Lottoscheine hatten die verirrte Kugel wie ein Panzer abgeblockt. Die lebensrettenden Tips erwiesen sich allerdings als Nieten.

Die verrückteste Entschuldigung
Als die Universität von IOWA 137 Ingenieur-Studenten nach dem Staatsexamen ihre Diplome aushändigte, stellte man fest, dass da nicht “Universität”,
sondern “Unversität” stand. Statt die peinliche Panne mit Humor zu tragen, entschuldigte die Hochschule den Fehler offiziell: Der Computer war schuld.

Das verrückteste Schmuckversteck
So sehr Jeanne Doss aus Fairfax/Virgina sich auch anstrengte, sie bekam die Dose mit Spargelsuppe nicht auf, die zum Weihnachtsbasar für notleidende Mitbürger gespendet
woren wahr. Entnervt ward Dodd die Dose in den Müll – und da sprang der Deckel auf. Heraus flöss keine Suppe, sondern fielen Ringe und Armbänder. Die Besitzerin des Schatzes,
die das Dosen-Double als Versteck vor Einrechern benutzt hatte, meldete sich und gab Jeanne immerhin tausend Dollar Finderlohn.





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kurios.at, 01. June 1998



Kategorie: Allgemein

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