{"id":100,"date":"2003-05-14T14:54:05","date_gmt":"2003-05-14T13:54:05","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/100"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"Strom-aus-Weintrauben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/100\/Strom-aus-Weintrauben\/","title":{"rendered":"Strom aus Weintrauben"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><CENTER>Bio-Brennstoffzelle generiert genug Energie f\u00fcr Antrieb eines Silizium-Chips<\/h1>\n<p><\/center><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\nAustin (<a href=\"http:\/\/www.pte.at\">pte<\/a>, 12. Mai 2003 10:35) &#8211; Forscher der University of Texas\/Austin <a href=\"http:\/\/www.utexas.edu\/ \" target=\"alien\">http:\/\/www.utexas.edu\/<\/a>haben aus Weintrauben elektrische Energie extrahiert. Die Energie stammt aus dem Elektronentransfer von Glukose zum Sauerstoff bei der Umwandlung in<br \/>\nKohlendioxid und Wasser. In der Fachsprache wird die diesbez&uuml;gliche Anordnung als Bio-Brennstoffzelle bezeichnet. Bislang produziert die Zelle eine<br \/>\nLeistung von 2,4 Mikrowatt. Um eine Gl&uuml;hbirne zum Leuchten zu bringen w&auml;ren Millionen Weintrauben n&ouml;tig. F&uuml;r den Antrieb eines Silizium-Chips in einem<br \/>\nMinisensor w&uuml;rde die Bio-Brennstoffzelle aber bereits ausreichen.<\/p>\n<p>Die Zelle besteht aus zwei Kohlenstoff-Elektroden &#8211; jede davon d&uuml;nner als ein<br \/>\nHaar &#8211; und ist nur wenige Zentimeter lang. Die Herstellung der leichtgewichtigen Zelle ist laut Forschern sehr kosteng&uuml;nstig. Bisher wurde sie nur<br \/>\neinen Tag lang getestet. In diesem Zeitraum fiel der Energie-Output um rund ein Viertel. Eine verbesserte Version k&ouml;nnte die Energieproduktion auf<br \/>\neine Woche verl&auml;ngern, berichten die Wissenschaftler im Journal of the American Chemical Society <a href=\"http:\/\/pubs.acs.org\/journals\/jacsat \" target=\"alien\">http:\/\/pubs.acs.org\/journals\/jacsat <\/a>.<\/p>\n<p>Anders als bei bereits bekannten<br \/>\nKartoffel-Batterien, die ihre Energie durch die Reaktion zwischen zwei Metallen und einer S&auml;ure gewinnen, zapft die Weintrauben-Batterie den<br \/>\nMetabolismus von Glukose und Sauerstoff bei der Umwandlung in Kohlenstoffdioxid und Wasser an. Dabei flie\u00dfen Elektronen der Glukose zum Sauerstoff.<br \/>\nIn der Bio-Brennstoffzelle flie\u00dfen diese Elektronen durch einen Schaltkreis zwischen einer Elektrode (Anode), wo die Glukose aufgebrochen wird,<br \/>\nund einer zweiten Elektrode (Kathode), wo Sauerstoff in Wasser umgewandelt wird. Auf den Elektroden befestigte Enzyme induzieren die Reaktionen.<br \/>\nAm besten laufen diese Reaktionen bei gen&uuml;gend Glukose, wie dies bei Weintrauben der Fall ist, ab. Das Team um Adam Heller hofft, dass es die<br \/>\nBio-Brennstoffzelle auf Insekten oder Kleintieren zum Laufen bringen kann. Dort soll das Ger&auml;t ihre Bewegungen verfolgen. Versuche mit Grash&uuml;pfern<br \/>\nschlugen nach Angaben des Fachblatts Nature allerdings fehl.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bio-Brennstoffzelle generiert genug Energie f\u00fcr Antrieb eines Silizium-Chips Austin (pte, 12. Mai 2003 10:35) &#8211; Forscher der University of Texas\/Austin http:\/\/www.utexas.edu\/haben aus Weintrauben elektrische Energie extrahiert. Die Energie stammt aus dem Elektronentransfer von Glukose zum Sauerstoff bei der Umwandlung in Kohlendioxid und Wasser. In der Fachsprache wird die diesbez&uuml;gliche Anordnung als Bio-Brennstoffzelle bezeichnet. Bislang produziert [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-100","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=100"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}