{"id":170,"date":"2005-07-13T19:24:24","date_gmt":"2005-07-13T18:24:24","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/170"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"Summende-Fische-stoeren-sich-selbst-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/170\/Summende-Fische-stoeren-sich-selbst-nicht\/","title":{"rendered":"Summende Fische st\u00f6ren sich selbst nicht"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><CENTER>Summende Fische st&ouml;ren sich selbst nicht<\/h1>\n<p><\/center><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\nIthaca\/New York (<a href=\"http:\/\/www.pte.at\">pte<\/a>\/13.07.2005\/08:05) &#8211; Das seltsame Summen des Bootsmannfisches st&ouml;rt zwar Menschen, die in der N&auml;he des Ozeans zwischen Alaska und Kalifornien leben.<br \/>\nDen Fischen selbst kann der<br \/>\nL&auml;rm nichts machen, denn beim Erzeugen des Lockrufs schalten ihre H&ouml;rorgane auf taub, berichten die Wissenschaftler im Magazin Journal of Neuroscience<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jneurosci.org \" target=\"_blank\">http:\/\/www.jneurosci.org<\/a>. <\/p>\n<p>Der Bootsmannfisch (Porichthys notatus) ist bereits im Vorjahr<br \/>\nzum Helden der Forscher der Cornell University avanciert. Damals hatten die Forscher festgestellt, dass ein im Blut zirkulierendes \u00d6strogen des Fischweibchens<br \/>\ndas Geh&ouml;r so ver&auml;ndert, dass sie es nach Liebe rufenden Mann besser finden kann. Nun hat der Neurologe Andrew Bass<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nbb.cornell.edu \" target=\"_blank\">http:\/\/www.nbb.cornell.edu <\/a>dieses Ph&auml;nomen n&auml;her untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass beim 25<br \/>\nZentimeter gro\u00dfen Fisch der gleiche Teil des Gehirns f&uuml;r die Impulse der Lauterzeugung und die Geh&ouml;runterdr&uuml;ckung zust&auml;ndig ist. Die Nervensignale werden an<br \/>\nMuskeln um die Schwimmblase &#8211; das Gleichgewichtsorgan &#8211; weitergeleitet, und erzeugen den L&auml;rm. Dieselben Gehirnareale senden auch Signale an die H&auml;rchen im<br \/>\nH&ouml;rorgan, um den L&auml;rm zu drosseln. Bei der Untersuchung der Signale stellten die Forscher fest, dass diese etwa 100 Mal pro Sekunde erfolgten und ein perfektes<br \/>\nZusammenspiel erforderlich machten. <\/p>\n<p>Bisher hatten Forscher zwar festgestellt, dass zahlreiche Tiere wie Grillen, Flederm&auml;use oder Affen ihre H&ouml;rorgane<br \/>\nso drosseln k&ouml;nnen, dass sie sich durch den selbst erzeugten L&auml;rm nicht selbst sch&auml;digen, allerdings war ihnen unklar wie das genau vor sich geht. Auch bei<br \/>\nMenschen ist das der Fall. Wirbeltiere verf&uuml;gen aber &uuml;ber eine Nervenverbindung zwischen Ohr und Hirn, die &auml;hnlich der des Fisches ist. Experten wie der Neurologe<br \/>\nRobert Baker von der New York University kennen &auml;hnliche Ph&auml;nomene von anderen Sinnesorganen wie etwa dem Geruchssinn. &#8220;Man riecht eher jemanden anderen als sich<br \/>\nselbst&#8221;, f&uuml;hrt der Experte aus. <\/p>\n<p>Menschen verf&uuml;gen zudem &uuml;ber einen Reflex im Ohr, der das Trommelfell versteift und dadurch H&ouml;rsch&auml;den verhindert. Dieser<br \/>\nwird allerdings schw&auml;cher, wenn er wiederholt mit L&auml;rm in Ber&uuml;hrung kommt und verhindert somit nur kurzfristigen L&auml;rm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Summende Fische st&ouml;ren sich selbst nicht Ithaca\/New York (pte\/13.07.2005\/08:05) &#8211; Das seltsame Summen des Bootsmannfisches st&ouml;rt zwar Menschen, die in der N&auml;he des Ozeans zwischen Alaska und Kalifornien leben. 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