{"id":212,"date":"2006-10-24T19:24:24","date_gmt":"2006-10-24T18:24:24","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/212"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"China-baut-Ueberwachungssystem-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/212\/China-baut-Ueberwachungssystem-auf\/","title":{"rendered":"China baut \u00dcberwachungssystem auf"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><center>China baut das technisch avancierteste \u00dcberwachungssystem auf<\/center><\/h1>\n<p><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\n(?2007, <a href=\"http:\/\/heise.de\" target=\"_new\">telepolis<\/a>) Mit der Hilfe von US-amerikanischen Unternehmen wird in China eines der technisch &#8220;fortschrittlichsten&#8221; \u00dcberwachungssysteme aufgebaut, berichtet die New York Times. In der 12,4 Millionen Metropole Shenzhen und Umgebung soll noch in diesem Monat damit begonnen werden, mindestens 20.000 \u00dcberwachungskameras mit Gesichts- und Verhaltenserkennung zu installieren. Automatisch sollen so Verd\u00e4chtige und verd\u00e4chtiges Verhalten erkannt werden. Die Polizei soll \u00fcber das System auch Zugriff auf bereits vorhandene private und staatliche \u00dcberwachungskameras erhalten, von denen es um die 180.000 geben soll.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzt wird das System durch Ausweise f\u00fcr die meisten Einwohner mit Chips, die nicht nur Name und Adresse, sondern auch die Erwerbs- und Bildungsgeschichte, Religionszugeh\u00f6rigkeit, Vorstrafen, Krankenversicherung und die Telefonnummer des Vermieters enthalten. Zudem soll auf den Ausweisen festgehalten werden, wie viele Kinder die Person in die Welt gesetzt hat, um die Ein-Kind-Politik zur Eind\u00e4mmung des Bev\u00f6lkerungswachstums besser \u00fcberwachen zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die 1,8 Millionen Einwohner mit festem Wohnsitz in Shenzhen die neuen Ausweise nicht erhalten, weil ihre Daten schon bekannt sind, sollen die restlichen 10,5 Millionen Einwohner, die in den letzten Jahrzehnten zugezogen sind, mit ihnen ausgestattet werden.<\/p>\n<p>Mit den Ausweisen will man Kriminalit\u00e4t bek\u00e4mpfen und die Bev\u00f6lkerung besser versorgen, um Programme wie Sozialhilfe, Schulsystem und Mietgeldunterst\u00fctzung effektiver verwalten zu k\u00f6nnen. Und \u00fcberlegt wird auch, weitere Informationen zu speichern, beispielsweise Kredite, Fahrkarten f\u00fcr die U-Bahn oder kleine Eink\u00e4ufe, die mit der Karte get\u00e4tigt wurden. Mit der Realisierung wurde das in Florida ans\u00e4ssige Unternehmen China Public Security Technology beauftragt.<\/p>\n<p>\u00dcberdies hat die chinesische Regierung allen gro\u00dfen St\u00e4dten angeordnet, die 150 Millionen Menschen, die zugewandert sind, aber noch keinen festen Wohnort besitzen, entsprechende digitale Identit\u00e4tsausweise zu geben. Das betrifft auch die j\u00e4hrlich 10 Millionen Bauern, die in die St\u00e4dte ziehen. Gleichzeitig lie\u00dfen sich so auch politisch Oppositionelle besser verfolgen und einsch\u00fcchtern. Die Ausweise sollen in Shenzhen und Shanghai getestet und bei Erfolg in 680 weiteren St\u00e4dten eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Zudem hat China Public Security ein auf Microsoft Windows basierendes System f\u00fcr die Polizei in Shenzhen eingerichtet, durch das die Bewegung eines jeden Polizisten der Stadt in der Zentrale auf gro\u00dfen Karten verfolgt werden kann. Alle Polizisten f\u00fchren GPS-Empf\u00e4nger mit sich. F\u00e4llt der Empfang des Satellitensignals aus, wenn die Polizisten sich in einem Haus befinden, wird die Lokalisierung \u00fcber Handys geleistet. Nach Robin Huang von China Public Security habe man auch gute Beziehungen mit anderen Unternehmen wie I.B.M., Cisco, H.P. oder Dell: &#8220;Alle diese US-Unternehmen arbeiten mit uns, um mit uns zusammen das System aufzubauen.&#8221; Man benutze zwar auch Server eines chinesischen Herstellers, m\u00fcsse aber Programme schreiben, die nur auf den amerikanischen Servern laufen w\u00fcrden. US-Unternehmen wurden bereits des \u00f6fteren kritisiert, weil sie den chinesischen Beh\u00f6rden mit ihrer Technik helfen w\u00fcrden, die Kommunikation zu \u00fcberwachen und Oppositionelle zu unterdr\u00fccken. (fr\/Telepolis)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>China baut das technisch avancierteste \u00dcberwachungssystem auf (?2007, telepolis) Mit der Hilfe von US-amerikanischen Unternehmen wird in China eines der technisch &#8220;fortschrittlichsten&#8221; \u00dcberwachungssysteme aufgebaut, berichtet die New York Times. In der 12,4 Millionen Metropole Shenzhen und Umgebung soll noch in diesem Monat damit begonnen werden, mindestens 20.000 \u00dcberwachungskameras mit Gesichts- und Verhaltenserkennung zu installieren. 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