{"id":258,"date":"2008-07-17T14:30:12","date_gmt":"2008-07-17T13:30:12","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/258"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"Administrator-in-Haft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/258\/Administrator-in-Haft\/","title":{"rendered":"Administrator in Haft"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><center>Admin will Passwort nicht verraten<\/center><\/h1>\n<p><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\n<a href=\"http:\/\/heise.de\" target=\"_blank\"><b>heise.de<\/b><\/a> &#8211; Netzwerkadministratoren der Stadt San Francisco haben noch immer keinen Zugang[1] zum Backbone des st\u00e4dtischen Computersystems. Ein Administrator und Mitgestalter des &#8220;FiberWAN-Network&#8221; hat sich in einer Art &#8220;Cyber-Coup&#8221; des Systems bem\u00e4chtigt, indem er den Zugang auf ein Passwort beschr\u00e4nkte, das nur er kennt. Der IT-Fachmann, der seit Montag in Untersuchungshaft sitzt, weigert sich, das richtige Passwort herauszugeben. Die Polizei bekam von ihm bislang nur untaugliche Zugangscodes.<\/p>\n<p>Von der Stadt angeheuerte Spezialisten von Cisco Systems schafften es bislang nicht[2], sich Zugang zum Verwaltungsnetzwerk zu verschaffen. Das FiberWAN-Network verwaltet laut Informationen des Online-Portals des San Francisco Chronicle 60 Prozent der Vorg\u00e4nge der st\u00e4dtischen Beh\u00f6rden San Franciscos, hervorgehoben werden der E-Mail-Verkehr zwischen Beh\u00f6rdenleitern, Strafakten von Ermittlungsbeh\u00f6rden und Gehaltsabrechnungen.<\/p>\n<p>Der festgenommene Netzwerkadministrator hatte den Verdacht auf sich gezogen, als herauskam, dass er den E-Mail-Austausch von Vorgesetzten in seiner Sache ausspionierte, zudem machte er sich durch auff\u00e4lliges Verhalten gegen\u00fcber einer Sicherheitskontrolleurin verd\u00e4chtig. Ihm werden vier Vergehen in Zusammenhang mit Manipulation von Computern zur Last gelegt. Die Kaution f\u00fcr die Freilassung betr\u00e4gt 5 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden bef\u00fcrchten laut dem Zeitungsbericht, dass der Administrator, dem \u00fcber Manipulation hinaus auch Insubordination vorgeworfen wird, einer &#8220;dritten Partei&#8221; \u00fcber Telefon oder &#8220;andere Ger\u00e4te&#8221; erm\u00f6glichen k\u00f6nnte, in das Verwaltungssystem einzudringen und dort eventuell wichtige Daten zu zerst\u00f6ren. Beweise f\u00fcr diese Annahme seien aber bislang nicht aufgetaucht.<\/p>\n<p>Nach Aussagen der Beh\u00f6rden soll der inhaftierte Netzwerkspezialist in der j\u00fcngsten Zeit sich immer &#8220;besch\u00fctzender&#8221; gegen\u00fcber dem System verhalten haben. Der B\u00fcrgermeister bezeichnete seine Verhaltens\u00e4nderung &#8220;als etwas verr\u00fcckt&#8221;. Wie nun bekannt wurde, ist der Mann wegen schweren Raubs vorbestraft. Die Strafe datiert von 1982, bis 1987 war sie zur Bew\u00e4hrung ausgesetzt. (tpa\/Telepolis) <\/p>\n<p><u>Links:<\/u><br \/>\n[1] http:\/\/www.vnunet.com\/vnunet\/news\/2221855\/san-francisco-government-locked<br \/>\n[2] http:\/\/www.sfgate.com\/cgi-bin\/article.cgi?f=\/c\/a\/2008\/07\/15\/BA4011PFJP.DTL&#038;tsp=1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Admin will Passwort nicht verraten heise.de &#8211; Netzwerkadministratoren der Stadt San Francisco haben noch immer keinen Zugang[1] zum Backbone des st\u00e4dtischen Computersystems. Ein Administrator und Mitgestalter des &#8220;FiberWAN-Network&#8221; hat sich in einer Art &#8220;Cyber-Coup&#8221; des Systems bem\u00e4chtigt, indem er den Zugang auf ein Passwort beschr\u00e4nkte, das nur er kennt. Der IT-Fachmann, der seit Montag in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-258","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}