{"id":406,"date":"2008-09-19T08:40:33","date_gmt":"2008-09-19T06:40:33","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/?p=406"},"modified":"2008-09-19T08:41:40","modified_gmt":"2008-09-19T06:41:40","slug":"forscher-beamen-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/406\/forscher-beamen-strom\/","title":{"rendered":"Forscher beamen Strom"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><center>Forscher beamen Strom \u00fcber 148 Kilometer<\/center><\/h1>\n<p><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\n<a href=\"http:\/\/derstandard.at\/?url=\/?id=1220458575421\">derStandard.at<\/a> &#8211; Forscher haben erstmals gezeigt, dass Strom durch Hochfrequenztechnik kabellos \u00fcber lange Strecken durch die Erdatmosph\u00e4re \u00fcbertragen werden kann. Zwischen den Inseln Maui und Hawaii wurde Solarstrom mittels Mikrowellen \u00fcber eine Distanz von 148 Kilometern gebeamt. Das von der Firma Managed Energy Technologies (MET)  im Fr\u00fchjahr unter Geheimhaltung durchgef\u00fchrte Experiment war als Technologiedemonstration gedacht. Dahinter steckt allerdings ein ambitioniertes Ziel. Mittels kabelloser \u00dcbertragungstechnik soll Strom von orbitalen Solarkollektoren auf die Erde gebeamt werden, um die Energieversorgung zu sichern.<\/p>\n<p>Bei der Demonstration hat eine Reihe von Solarpanelen auf dem Schildvulkan Haleakala auf Maui insgesamt 20 Watt Leistung generiert. Der Strom wurde kabellos auf die Reise zum Mauna Loa auf der gleichnamigen Hauptinsel des Hawaii-Archipels geschickt. Dabei wurde MET zufolge eine Reihe von Schl\u00fcsseltechnologien erstmals in entsprechender Kombination getestet. Zwar sei der Gro\u00dfteil der Leistung bei der \u00dcbertragung verloren gegangen, berichtet Wired. Doch daf\u00fcr war nicht die Technik, sondern das mit weniger als einer Mio. Dollar begrenzte Budget f\u00fcr das Experiment verantwortlich, so John Mankins, ehemaliger NASA-Mitarbeiter und aktuell Chief Operating Officer von MET. Mit besseren, teureren \u00dcbertragungssystemen sei eine deutlich h\u00f6here Ausbeute m\u00f6glich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kurios.at\/storys\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/1220522408720.jpg\" alt=\"\" title=\"Strom beamen\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignnone size-medium wp-image-407\" \/><\/p>\n<p>Das Projekt habe gezeigt, dass schnell und g\u00fcnstig echte Fortschritte in Richtung weltraumbasierter Solarstromgewinnung gemacht werden k\u00f6nnen, so MET. Als technologischer Schl\u00fcsselspieler auf internationaler Ebene wurde dabei neben den USA insbesondere Japan genannt. Fernziel ist, das schier unersch\u00f6pfliche Potenzial der Solarenergie mit Kollektoren in geostation\u00e4rer Erdumlaufbahn auszunutzen, um so m\u00f6glichst umweltfreundlich den Energiebedarf unserer Zivilisation zu decken. Mithilfe der Hochfrequenz-Mikrowellen-\u00dcbertragung k\u00f6nnte der im Orbit gewonnene Strom an praktisch jeden Punkt der Erde \u00fcbertragen werden, so die US-amerikanische National Space Society. Die Distanz dabei w\u00e4re mit rund 36.000 Kilometern freilich deutlich gr\u00f6\u00dfer als beim Experiment auf Hawaii.<\/p>\n<p>Das Experiment auf Hawaii wurde durch das Medienunternehmen Discovery Communications  finanziert und in den USA in einer Sendung des Dokumentationskanals Dicovery Channel vorgestellt. Die \u00dcbertragungsdistanz war MET zufolge rund 100-mal so gro\u00df wie bei einem Experiment zur kabellosen Strom\u00fcbertragung, das von der NASA bereits in den 1970ern durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/managedenergytech.com\/\">Managed Energy Technologies (MET)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forscher beamen Strom \u00fcber 148 Kilometer derStandard.at &#8211; Forscher haben erstmals gezeigt, dass Strom durch Hochfrequenztechnik kabellos \u00fcber lange Strecken durch die Erdatmosph\u00e4re \u00fcbertragen werden kann. Zwischen den Inseln Maui und Hawaii wurde Solarstrom mittels Mikrowellen \u00fcber eine Distanz von 148 Kilometern gebeamt. 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