{"id":554,"date":"2009-03-31T13:18:38","date_gmt":"2009-03-31T11:18:38","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/?p=554"},"modified":"2009-03-31T13:19:35","modified_gmt":"2009-03-31T11:19:35","slug":"scheidung-dank-google-street-view","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/554\/scheidung-dank-google-street-view\/","title":{"rendered":"Scheidung dank Google Street View"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><center>Scheidung dank Google Street View<\/center><\/h1>\n<p><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.golem.de\/\">golem.de<\/a> &#8211; Er hatte gesagt, er sei gesch\u00e4ftlich unterwegs. Sie aber vermutete, sein Engagement gelte weniger der Karriere, sondern dem anderen Geschlecht. Und sie behielt recht.<\/p>\n<p>Die Britin muss eine Vermutung gehabt haben, wer die Favoritin ihres Ehemannes sein k\u00f6nnte. Sie sah bei Googles Street View nach und fand prompt den Wagen ihres Mannes vor deren Haus, berichtet das englische Boulevardblatt The Sun. Die betrogene Ehefrau fackelte nicht lange und reichte die Scheidung ein.<\/p>\n<table>\n<tr>\n<td align=\"justify\">\n&#8220;Die Menschen werden auf Google erwischt&#8221;, kommentierte der Anwalt Mark Stephens in der Sun. Denn es ist offensichtlich kein Einzelfall: Als er mit einem Kollegen die Angelegenheit er\u00f6rterte, kam ein weiterer Anwalt hinzu und erz\u00e4hlte, seine Kanzlei sei mit einem \u00e4hnlichen Fall besch\u00e4ftigt, so Stephens.<\/p>\n<p>Auf eine solche Nachricht d\u00fcrfte Bundesdatensch\u00fctzer Peter Schaar nur gewartet haben: Kaum schickte Google Mitte 2008 die ersten Kamerafahrzeuge in Deutschland los, protestierte Schaar vehement und forderte, Google per Gesetz Einhalt zu gebieten. Eine Reihe von St\u00e4dten und Gemeinden in Norddeutschland setzte durch, dass Google ihre Stra\u00dfen nicht fotografiert. Auch eine Gemeinde im US-Bundesstaat Minnesota verweigerte Googles Kameraautos die Durchfahrt. Das hilft allerdings nicht immer: Google hat auch schon ohne Erlaubnis der Besitzer Privatstra\u00dfen fotografiert.\n<\/td>\n<td align=\"right\" width=\"310\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/storys\/images\/google-street-view-logo.jpg\">\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Dass die Aufnahmen alt sind und es sich damit m\u00f6glicherweise um eine harmlose Verwechslung handelt, ist eher unwahrscheinlich: Die Stra\u00dfenansichten aus 25 britischen St\u00e4dten sind erst seit vorletzter Woche online. Auch im K\u00f6nigreich hagelte es gleich nach dem Start des Angebots Proteste, und Google sah sich gezwungen, eine Reihe Fotos zu entfernen, darunter das eines Mannes, der gen\u00fcsslich neben einem entsprechenden Verbotsschild eine Zigarette raucht, oder das eines Mannes, der sich auf offener Stra\u00dfe \u00fcbergibt.<\/p>\n<p>Bei dem Auto handelte es sich laut dem Boulevardblatt um einen Range Rover, also nicht unbedingt um ein besonders auff\u00e4lliges Fahrzeug. Einziges individuelles Merkmal waren die extravaganten Radkappen &#8211; und genau daran erkannte die betrogene Ehefrau den Wagen ihre Mannes. Was folgt daraus? In Zeiten von Google Street View nur ohne Radkappen oder mit dem Taxi zur Geliebten fahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Scheidung dank Google Street View golem.de &#8211; Er hatte gesagt, er sei gesch\u00e4ftlich unterwegs. Sie aber vermutete, sein Engagement gelte weniger der Karriere, sondern dem anderen Geschlecht. 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