{"id":73,"date":"2001-07-30T14:54:05","date_gmt":"2001-07-30T13:54:05","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/73"},"modified":"2008-08-29T19:30:30","modified_gmt":"2008-08-29T17:30:30","slug":"nasa-will-sonne-einfangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/73\/nasa-will-sonne-einfangen\/","title":{"rendered":"NASA will Sonne einfangen"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><CENTER>NASA will Sonne einfangen<\/h1>\n<p><\/center><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\nCape Canaveral (<a href=\"http:\/\/www.pte.at\" target=\"kurios\">pte<\/a>, 30. Jul 2001 13:47)<br \/>\n&#8211; Die NASA will Partikel der Sonne einfangen und auf die Erde bringen.<br \/>\nMorgen, Dienstag, um 12:30 Uhr Lokalzeit soll von Cape Canaveral aus die<br \/>\nSonde Genesis zu einer &uuml;ber 21 Jahre dauernden Reise aufbrechen. Nach<br \/>\ndrei Jahren wird eine Kapsel auf die Erde zur&uuml;ckkehren. Mit im Gep&auml;ck:<br \/>\nzehn bis 20 Mikrogramm atomares Material des Sonnenwindes. Zum ersten<br \/>\nMal seit den Apollo-Missionen will die NASA somit extraterrestrisches<br \/>\nMaterial zur Erde bringen. <img decoding=\"async\" src=\"\/storys\/images\/010730037.GIF\" align=\"RIGHT\" hspace=\"10\" vspace=\"10\"><\/p>\n<p>Im Oktober wird Genesis das Magnetfeld der Erde verlassen haben und in<br \/>\neiner Entfernung von &uuml;ber 1,5 Mio. Kilometern von der Erde seine Instrumente<br \/>\ndem Sonnenwind aussetzen. Auf den Kollektor-Panels sind sechseckige Segmente<br \/>\naus hochreinem Silikon, Diamant, Saphir, Gold, Aluminium oder Germanium<br \/>\nangebracht. Mit ihnen sollen alle 83 nat&uuml;rlich vorkommenden Elemente des<br \/>\nSonnenwinds eingefangen werden.<\/p>\n<p>Am 8. September 2004 wird die Kapsel mit den gesammelten Partikeln ? nicht<br \/>\nschwerer als &#8220;eine Prise Salz&#8221; ? auf der Erde zur&uuml;ckerwartet. W&auml;hrend<br \/>\nsie an einem Fallschirm h&auml;ngend Richtung W&uuml;ste von Utah f&auml;llt, soll sie<br \/>\nvon einer Spezial-Helikopter-Einheit der US-Luftwaffe in der Luft aufgefangen<br \/>\nwerden. Die NASA will damit verhindern, dass die Probe auf dem Boden aufschl&auml;gt<br \/>\nund dadurch verunreinigt wird.<\/p>\n<p>Die Sonnenpartikel sollen dann im Johnson Space Center in Houston, wo<br \/>\nauch das Mondgestein lagert, untersucht werden. Die Wissenschafter erwarten<br \/>\nsich Erkenntnisse &uuml;ber die genaue Zusammensetzung der Sonne und erhoffen<br \/>\nsich dadurch R&uuml;ckschl&uuml;sse &uuml;ber die Entstehung des Sonnensystems. Sie gehen<br \/>\ndavon aus, dass in der Sonnenoberfl&auml;che, die den Sonnenwind ausst&ouml;\u00dft,<br \/>\ndie urspr&uuml;ngliche Zusammensetzung jenes solaren Nebels erhalten geblieben<br \/>\nist, aus dem sich die Planeten entwickelt haben. http:\/\/www.nasa.gov\/releases\/01-139.html <\/p>\n<p>Bereits 1999 hat die NASA die Mission &#8220;Stardust&#8221; gestartet. Sie soll Kometenstaub<br \/>\nsammeln und auf die Erde zur&uuml;ck bringen. Im Gegensatz zur 259 Mio. Dollar<br \/>\nteuren Genesis-Mission ist die R&uuml;ckkehr von Stardust erst f&uuml;r Januar 2006<br \/>\nvorgesehen. http:\/\/europe.cnn.com\/2001\/TECH\/space\/07\/29\/nasa.suncatcher.ap\/index.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NASA will Sonne einfangen Cape Canaveral (pte, 30. Jul 2001 13:47) &#8211; Die NASA will Partikel der Sonne einfangen und auf die Erde bringen. Morgen, Dienstag, um 12:30 Uhr Lokalzeit soll von Cape Canaveral aus die Sonde Genesis zu einer &uuml;ber 21 Jahre dauernden Reise aufbrechen. Nach drei Jahren wird eine Kapsel auf die Erde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-73","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=73"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=73"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=73"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kurios.at\/storys\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=73"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}