{"id":82,"date":"2002-03-18T13:54:05","date_gmt":"2002-03-18T12:54:05","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/82"},"modified":"2008-10-16T15:56:10","modified_gmt":"2008-10-16T13:56:10","slug":"bypass-operation-live","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/82\/bypass-operation-live\/","title":{"rendered":"Bypass-Operation &#8220;live&#8221;"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><CENTER>\u00d6sterreich-Premiere: Herzoperation unter regionaler Bet&auml;ubung<\/h1>\n<p><\/center><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pte.at\" target=\"kurios\">pte<\/a> &#8211; Am Landeskrankenhaus <a href=\"http:\/\/www.tilak.at\/krankenhaus\/innsbruck\/index.htm\"><strong>Universit&auml;tsklinik Innsbruck<\/strong><\/a> ist erstmals in \u00d6sterreich eine Herzoperation ohne Allgemein-An&auml;sthesie bzw. ohne k&uuml;nstliche Beatmung durchgef&uuml;hrt worden. Dem 42-j&auml;hrigen Patienten wurden in einer mehrere Stunden dauernden &#8220;Live&#8221;-Operation bei offenem Brustbein zwei Arterien auf die Herzkranzgef&auml;\u00dfe gen&auml;ht. Der Patient wurde durch eine Epidural-An&auml;sthesie (&#8220;R&uuml;ckenstich&#8221;), eine An&auml;sthesieform, die auch angewendet wird, wenn Frauen die Geburt ohne Schmerzen miterleben wollen, schmerzfrei gehalten.<\/p>\n<p>F&uuml;r Kardiologen ist es w&uuml;nschenswert, dass auch w&auml;hrend einer Herz-Operation Atmung und Herz ohne Unterst&uuml;tzung der Herz-Lungen-Maschine und der k&uuml;nstlichen Beatmung den Kreislauf versorgen. Die technische Unterst&uuml;tzung ist dann notwendig, wenn die unter Lokalan&auml;sthesie durchf&uuml;hrbaren Methoden der Kardiologie aufgrund der anatomischen Besonderheiten nicht angewendet werden k&ouml;nnen, um ein Herzkranzgef&auml;\u00df weiter offen zu halten. Bei dieser Bypass-Operation ist dies nun erstmals gelungen. Treten w&auml;hrend der Operation unter Regionalan&auml;sthesie Atemprobleme auf, kann sofort k&uuml;nstlich beatmet werden. Auch die Herz-Lungen-Maschine steht bereit, sollte es Schwierigkeiten bei den Gef&auml;\u00dfn&auml;hten am schlagenden Herzen geben.<\/p>\n<p>Diese Methode ist nur bei besonders kooperativen und m&uuml;ndigen Patienten m&ouml;glich. Sie stellt laut dem Operationsteam um die An&auml;sthesisten G&uuml;nther Putz und Doris Balogh von der Uniklinik f&uuml;r An&auml;sthesie und Allgemeine Intensivmedizin sowie die Chirurgen Hannes Bonatti und G&uuml;nther Laufer von der Uniklinik f&uuml;r Chirurgie, Klinische Abteilung f&uuml;r Herzchirurgie zweifellos eine psychische Herausforderung, sowohl f&uuml;r den Patienten als auch f&uuml;r das OP-Team dar. Ein unkomplizierter Verlauf nach der Operation, eine fr&uuml;he Mobilisierung des Patienten und dadurch ein vereinfachter Krankenhausaufenthalt sind jedoch die Gr&uuml;nde, warum man sich dennoch dazu entschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Die Kombination von Epidural-An&auml;sthesie mit Allgemein-An&auml;sthesie ist in der Herzchirurgie bereits eine etablierte Methode, da auf diese Weise besondere Stressfreiheit des Herzens gesichert ist. Auch Gef&auml;\u00dfn&auml;hte am schlagenden Herzen ohne die Hilfe der Herz-Lungen-Maschine werden an der Klinik Innsbruck regelm&auml;\u00dfig durchgef&uuml;hrt. Neu ist jedoch, dass bei diesem Eingriff weder Vollnarkose noch k&uuml;nstliche Beatmung angewendet wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreich-Premiere: Herzoperation unter regionaler Bet&auml;ubung pte &#8211; Am Landeskrankenhaus Universit&auml;tsklinik Innsbruck ist erstmals in \u00d6sterreich eine Herzoperation ohne Allgemein-An&auml;sthesie bzw. ohne k&uuml;nstliche Beatmung durchgef&uuml;hrt worden. Dem 42-j&auml;hrigen Patienten wurden in einer mehrere Stunden dauernden &#8220;Live&#8221;-Operation bei offenem Brustbein zwei Arterien auf die Herzkranzgef&auml;\u00dfe gen&auml;ht. 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