{"id":88,"date":"2002-10-02T14:54:05","date_gmt":"2002-10-02T13:54:05","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/88"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"Amerikanische-Gerichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/88\/Amerikanische-Gerichte\/","title":{"rendered":"Amerikanische Gerichte"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><CENTER>Amerikanische Gerichte<\/h1>\n<p><\/center><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\n1994 sprach ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81-j&auml;hrigen Stella<br \/>\nLiebeck 2.9 Mio. $ zu, weil sie sich Verbrennungen 3. Grades an<br \/>\nBeinen, Geschlechtsteilen und Hinterbacken zugezogen hatte, nachdem<br \/>\nsie eine Tasse Kaffee von McDonalds &uuml;ber sich versch&uuml;ttet hatte.<\/p>\n<p>Dieser Fall l&ouml;ste einen j&auml;hrlichen &#8220;Preis Stella&#8221; aus, welcher die<br \/>\nabsurdesten Gerichtsurteile an US-Gerichten auszeichnet. Die folgenden<br \/>\nF&auml;lle sind ernsthafte Kandidaten, jeder im Bereich des absolut<br \/>\nL&auml;cherlichen, aber in der guten US-amerikanischen Tradition kann man<br \/>\nmit einem guten Anwalt jeden Fall gewinnen&#8230;.<\/p>\n<p>1. Januar 2000:<br \/>\nEin Volksgericht in Texas spricht Kathleen Robertson 780.000 $ zu,<br \/>\nweil sie sich einen Kn&ouml;chel verstaucht hatte, als sie &uuml;ber ein kleines<br \/>\nKind stolperte, welches in den G&auml;ngen eines Supermarktes herumrannte.<br \/>\nDie Eigent&uuml;mer des Supermarktes waren sehr erstaunt &uuml;ber den<br \/>\nGerichtsentscheid, handelte es sich beim betreffenden Kind um jenes<br \/>\nder Mrs. Robertson&#8230;!<\/p>\n<p>2. Juni 1998:<br \/>\nCarl Truman, 19-j&auml;hrig, erhielt 74.000 $ zuz&uuml;glich Arztkosten<br \/>\nzugesprochen, weil ihm sein Nachbar mit seinem Honda Accord &uuml;ber die<br \/>\nHand gefahren war. Mr. Truman hatte offenbar &uuml;bersehen, dass sein<br \/>\nNachbar am Steuer seines Autos sass, als er daran war, dessen<br \/>\nRaddeckel zu stehlen&#8230;.!<\/p>\n<p>3. Oktober 1998<br \/>\nTerrence Dickson, Pennsyvania, wollte das Haus, in welches er soeben<br \/>\neingebrochen war, durch die Garage verlassen. Bedingt durch eine<br \/>\nSt&ouml;rung des \u00d6ffnungsmechanismus am Garagentor war er nicht in der<br \/>\nLage, dieses zu &ouml;ffnen. Er konnte aber auch nicht ins Haus zur&uuml;ck, da<br \/>\ndie T&uuml;re automatisch ins Schloss gefallen war und ohne Schl&uuml;ssel nicht<br \/>\nmehr ge&ouml;ffnet werden konnte. Die Bewohner des Hauses weilten in den<br \/>\nFerien. Mr. Dickinson &uuml;berlebte die 8 Tage Aufenthalt in der Garage<br \/>\nnur, weil er einen Vorrat Pepsi und Trockennahrung f&uuml;r Hunde in der<br \/>\nGarage zur Verf&uuml;gung hatte. Er klagte die Eigent&uuml;mer des Hauses f&uuml;r<br \/>\ndie erlittenen Qualen und erhielt eine halbe Million Dollar<br \/>\nzugesprochen&#8230;!<\/p>\n<p>4. Oktober 1999<br \/>\nJerry Williams, Akansas, verdiente 14.500 $ zuz&uuml;glich Arztkosten,<br \/>\nnachdem er vom Hund des Nachbarn gebissen worden war. Der Hund war<br \/>\ninnerhalb der eingez&auml;unten benachbarten Liegenschaft angekettet. Die<br \/>\nSumme fiel nicht so hoch aus wie erhofft, weil das Gericht anerkannte,<br \/>\ndass der Hund vielleicht ein klein wenig provoziert war durch die<br \/>\nTatsache, dass Mr. Williams mit einem Schrotgewehr auf ihn<br \/>\nschoss&#8230;..!<\/p>\n<p>5. Mai 2000<br \/>\nEin Restaurant in Philadelphia wurde dazu verurteilt, Amber Carson<br \/>\n113.000 $ auszuzahlen, nachdem sie sich das Steissbein gebrochen<br \/>\nhatte, weil sie auf versch&uuml;ttetem Sodawasser ausgerutscht war.<br \/>\nDieses war auf den Boden gelangt, weil Ms Carson 30 sec.<br \/>\nzuvor ihrem Freund ihr Glas Sodawasser w&auml;hrend eines Streites<br \/>\nan den Kopf geworfen hatte&#8230;!<\/p>\n<p>6. Dezember 1997<br \/>\nKara Walton, Delaware, gewann ihren Prozess gegen ein Nachtlokal einer<br \/>\nNachbarstadt, nachdem sie sich zwei Z&auml;hne ausgeschlagen hatte, als sie<br \/>\naus dem Fenster der Toilette auf den Boden st&uuml;rzte. Dies geschah, weil<br \/>\nsie sich um die Bezahlung ihrer Konsumation in der H&ouml;he von 3,50 $<br \/>\ndr&uuml;cken wollte. Das Gericht sprach ihr 12.000 $ plus die<br \/>\nZahnarztkosten zu&#8230;!<\/p>\n<p>&#8230;and the Winner iiiiiiis&#8230;&#8230;.:<br \/>Merv Grazinski aus Oklahoma City. Im November 2000 kaufte Mr.<br \/>\nGrazinski ein brandneues MotorHome der Marke Winnebago von 10 m L&auml;nge.<br \/>\nAls er nach<br \/>\nerfolgtem Kauf des Vehikels auf der Heimfahrt war, beschleunigte er<br \/>\nauf<br \/>\nder Autobahn auf 110 km\/Std. und verliess den Fahrersitz, um sich<br \/>\nhinten<br \/>\nin der Kabine einen Kaffee zuzubereiten.<br \/>\nNat&uuml;rlich geriet das MotorHome &uuml;ber den Strassenrand hinaus und drehte<br \/>\nsich mehrere Male um sich selbst.<br \/>\nMr. Grazinski verklagte Winnebago, da die Firma in der Beschreibung<br \/>\ndes Fahrzeuges nicht ausdr&uuml;cklich darauf verwiesen hatte,<br \/>\nman d&uuml;rfe w&auml;hrend der Fahrt das Steuer nicht verlassen,<br \/>\num sich einen Kaffee zuzubereiten.<br \/>\nEr erhielt 175 Mio. $ zugesprochen zuz&uuml;glich ein neues MotorHome.<br \/>\nWinnebago f&uuml;gte in der Folge eine solche Erg&auml;nzung in ihrer<br \/>\nBeschreibung<br \/>\nein f&uuml;r den Fall, dass allf&auml;llige weitere Idioten ihre Fahrzeuge<br \/>\nerwerben sollten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amerikanische Gerichte 1994 sprach ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81-j&auml;hrigen Stella Liebeck 2.9 Mio. $ zu, weil sie sich Verbrennungen 3. 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