{"id":98,"date":"2003-05-14T14:54:05","date_gmt":"2003-05-14T13:54:05","guid":{"rendered":"http:\/\/kurios.at\/storys\/98"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"FreshKiss-gegen-Mundgeruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kurios.at\/storys\/98\/FreshKiss-gegen-Mundgeruch\/","title":{"rendered":"FreshKiss gegen Mundgeruch"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"storys\"><CENTER>Rubrik: DAG<\/h1>\n<p><\/center><font class=\"storys\"><br \/>\n<br \/>\n<a href=\"http:\/\/derstandard.at\" target=\"_blank\"><b>derStandard.at<\/b><\/a>, 2003 &#8211; Fresh Kiss I<br \/>Die &#8220;weltweit f\u00fchrende japanische Firma f\u00fcr elektromedizinisches Material&#8221; hat eine wagemutige Erfindung auf den Markt geworfen. Sie hei\u00dft &#8220;Fresh Kiss&#8221; und ist &#8211; &#8220;das erste elektronische Meldeger\u00e4t f\u00fcr Mundgeruch&#8221;. Sympathischer h\u00e4tte zwar &#8220;das erste elektronische Meldeger\u00e4t gegen Mundgeruch&#8221; geklungen, aber die Meldung bleibt vermutlich gleich. Im Werbetext bemerken die Erzeuger: &#8220;Oft sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir mit unserem Mundgeruch andere Personen bel\u00e4stigen.&#8221; Richtig. Und ist das so schlecht? Egal. Jetzt gibt es das Ger\u00e4t, von dem die Firma verspricht: &#8220;Mit dem neuen Fresh Kiss kennen Sie in nur f\u00fcnf Sekunden die Qualit\u00e4t Ihres Atems.&#8221; Na ja, erstens kannten wir die bisher auch. Wir mussten nur den Mund leicht \u00f6ffnen, den Unterkiefer vorschieben, die Nasenl\u00f6cher in Position bringen und dann bei gleichzeitigem Hecheln ein paar Sekunden inhalieren. Wurde uns \u00fcbel, hatten wir Mundgeruch.<br \/>Zweitens: Was hilft es, die Qualit\u00e4t des Atems zu kennen, wenn wir sie nicht mehr verbessern k\u00f6nnen? Denn: &#8220;Von der Gr\u00f6\u00dfe eines Feuerzeugs, k\u00f6nnen Sie Fresh Kiss bequem in der Hosentasche mit sich f\u00fchren.&#8221; &#8211; Dort steckte bisher der Pfefferminzkaugummi. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/derstandard.at\" target=\"_blank\"><b>derStandard.at<\/b><\/a>, 2003 &#8211; Fresh Kiss II<br \/>Unl\u00e4ngst haben wir hier &#8220;Fresh Kiss&#8221;, ein japanisches Meldeger\u00e4t f\u00fcr Mundgeruch, vorgestellt. Dazu schreibt uns Leser Wolf Haas ganz im Stile seines massiv davon betroffenen Kommissars Brenner: &#8220;Mundgeruch ist ja wirklich ein Problem, wo du wahrscheinlich einen Platz im Himmel sicher h\u00e4ttest, wenn du eine Konvention herbeikolumnieren k\u00f6nntest, wie man Mundgeruchleidende auf ihr Gebrechen aufmerksam machen kann, ohne dass man sie t\u00f6dlich beleidigt.&#8221; Dabei gen\u00fcgte ja bereits regelm\u00e4\u00dfiger Wasserkonsum, um 80 Prozent aller Mundger\u00fcche wegzuzaubern, hat der Schriftsteller einmal wo gelesen: &#8220;Was f\u00fcr eine Tragik, dass das niemand den Betreffenden sagt!&#8221; &#8211; Er w\u00fcrde bei Bedarf Briefmarken-, Platten- und \u00e4hnliche Sammlungen von ihren Lock-Klischees befreien und die gewichtigste Frage eines gut gelaufenen Abends dahingehend umformulieren, dass sie lautet: &#8220;Kommst noch mit auf ein Glas Wasser?&#8221; In seiner privaten Hitliste der schwierigen Mitteilungen nimmt Mundgeruch jedenfalls Platz eins ein.<br \/>Dahinter rangieren &#8220;,Hosent\u00fcrl offen&#8217;, ,Rotzglocke&#8217; und ,Freundin'&#8221;. &#8211; Das mit der Freundin sollte er uns vielleicht noch etwas genauer erkl\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rubrik: DAG derStandard.at, 2003 &#8211; Fresh Kiss IDie &#8220;weltweit f\u00fchrende japanische Firma f\u00fcr elektromedizinisches Material&#8221; hat eine wagemutige Erfindung auf den Markt geworfen. 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