Posts mit Tag: ‘drogen’

Thursday, September 3rd, 2009

Polizei mäht Marihuana-Feld ab



Spiegel Online – 47.000 Marihuana-Pflanzen harrten auf einem Feld in der niederländischen Provinz Flevoland ihrer Vernichtung – das glaubte jedenfalls die Polizei und mähte die Hälfte nieder.

Den vermeintlichen Schlag gegen den illegalen Drogenanbau feierten die Ermittler recht stolz, hatten die vernichteten Stauden, so hieß es, doch immerhin einen Wert von mehr als sechs Millionen US-Dollar.


Marihuana

Wenig später musste man bei der Polizei kleinlaut bekennen, einen Bock geschossen zu haben: Das Feld gehört der renommierten Universität Wageningen, deren Experten dort zu Forschungszwecken Hanf anbauten. Man wollte testen, wie sich Hanf als Faserstoff verarbeiten lässt. Der berauschende Wirkstoff THC ist in Hanf in weitaus geringerem Maß enthalten als im Marihuana.

“Vom Standpunkt des Drogenhandels aus betrachtet lag der Wert der Pflanzen bei unter Null”, sagte ein Forscher der Universität Wageningen.

Danke an Michael K.

Tuesday, June 16th, 2009

RedBull Cola nun doch legal



Nach dem Fund von Kokainspuren in Red-Bull-Cola in Deutschland und Österreich ist nun hierzulande die rechtliche Lücke an der Schnittstelle zwischen Lebensmittelrecht und Suchtmittelgesetz geschlossen worden.

Wie es aus dem Gesundheitsministerium hieß, wurde nach dem “Vorbild” von Hanf und Mohn eine Änderung der Suchtgiftverordnung beschlossen, die heute in Kraft trat.

Als Aromastoff für Lebensmittel verwendete Extrakte aus decocainierten Kokablättern bzw. die mit solchen Extrakten geschmacklich unterstützten Produkte gelten nun rechtlich nicht mehr als Suchtmittel. Als decocainiert gilt ein Extrakt, “dessen Gehalt an Cocain, Ecgonin oder andere Ecgonin-Alkaloiden in Summe 1,25 ppm oder 1,25 Milligramm pro Liter oder Kilogramm nicht übersteigt”, heißt es im Dokument.

Saturday, May 23rd, 2009

RedBull Cola und das Kokain



welt.de – ?Strong and natural? ? stark und natürlich: So bewirbt der Hersteller Red Bull sein Cola-Getränk. Laut Unternehmen enthält es eine ?spezielle Komposition an Inhaltsstoffen, allesamt 100 Prozent natürlicher Herkunft?. Enthalten seien Original-Kolanuss- und Cocablatt-Extrakte.

Dieser Mix hat nun in Deutschland Lebensmittelkontrolleure auf den Plan gerufen. Wegen Spuren von Kokain in der Cola von Red Bull untersagte die hessische Lebensmittelaufsicht den Verkauf des Getränks. Eine entsprechende Weisung sei an den Einzelhandel gegangen, teilte das hessische Verbraucherministerium mit.

Grundlage seien Messungen nordrhein-westfälischer Behörden. Es bestehe zwar keine Gesundheitsgefahr, aber in Lebensmitteln seien solche Substanzen nicht zugelassen, teilte das Ministerium mit. Auch in NRW wurde der Verkauf des Getränks deswegen untersagt.

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Stein des Anstoßes ist nach dem Bericht der “Frankfurter Neuen Presse” dekokainierter Cocablattextrakt, der in dem Getränk verwendet wird. Das nordrhein- westfälische Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) habe ein Gutachten zu dem Getränk erstellt.




?Das Institut hatte Red Bull Cola in einem aufwändigen chemischen Verfahren untersucht und in der Tat Spuren von Kokain gefunden?, sagte der Abteilungsleiter für Lebensmittelsicherheit beim Bundesministerium für Verbraucherschutz, Bernhard Kühnle. Damit sei das Getränk kein Lebensmittel, sondern ein Betäubungsmittel. Da Verbraucherschutz Sache der Länder sei, habe man das Gutachten an alle Bundesländer weitergeleitet. Der Sprecher des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministeriums, Wilhelm Deitermann, geht allerdings davon aus, dass das Getränk bundesweit zurückgezogen wurde.

Nach dem Bericht der ?Frankfurter Neuen Presse? hat die Rewe-Handelsgruppe bereits die Entfernung der Dosen aus den Regalen in die Wege geleitet. Red Bull wehrt sich jedoch gegen die Aktion.

?Dekokainierte Cocablattextrakte werden weltweit als Aroma in Lebensmitteln eingesetzt?, zitiert das Blatt das Unternehmen. Red Bull Cola sowie andere Lebensmittel, die Cocablattextrakte enthielten, gälten sowohl in der EU als auch in den USA als unbedenklich und verkehrsfähig.

Monday, May 18th, 2009

Dopingkontrolle in Belgien



n-tv.de – Eine unangekündigte Dopingkontrolle hat die Austragung der belgischen Bodybuilding-Meisterschaften verhindert. Nachdem vor dem Start der Veranstaltung eine Abordnung der belgischen Anti-Doping-Agentur die Teilnehmer kontrollieren wollte, verließen alle 20 Starter fluchtartig den Austragungsort.

Innerhalb weniger Minuten war keiner der Sportler mehr anzutreffen. “So etwas habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht mitgemacht”, sagte ein anwesender Arzt.