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Archive der Kategorie ‘Politik’

Wednesday, July 10th, 2013

USA: Vierjähriger Bürgermeister kandidiert zur Wiederwahl



Der Bürgermeister von Dorset (US-Bundesstaat Minnesota) hat seine Kampagne zur Wiederwahl gestartet. Das außergewöhnliche daran ist: Robert „Bobby“ Tufts ist gerade einmal vier Jahre alt und hat das Amt seit einem Jahr inne.

Der Bub wurde 2012 beim Taste of Dorset Festival als Dreijähriger zum Bürgermeister „gewählt“. Am 4. August bestimmt die unter 30 Einwohner zählende Ortschaft auf der jährlich stattfindenden Veranstaltung in einer Art Lotterie sein neues Oberhaupt. Dabei darf jeder Einwohner so viele Stimmabgaben machen, wie er will. Es gibt nur eine Regel: Ein Stimmzettel kostet einen Dollar. Der amtierende Bürgermeister zieht dann seinen Nachfolger aus einem Topf.

Die Aufgabe des Bürgermeisters von Dorset ist es, Touristen in dem von Wäldern und Seen umgebenen Ort zu begrüßen, der sich selbst als „Welt-Restaurant-Hauptstadt“ bezeichnet.

Weiteres Video:
Meet the four-year-old Mayor
New Mayor of Minnesota Town Is Four Years Old

Sunday, September 27th, 2009


Piratenpartei Österreich warnt vor umfassenden Überwachungsplänen der EU



Die Piratenpartei Österreich warnt vor den Plänen der Europäischen Union, ein umfassendes Überwachungsnetzwerk einzurichten. Dabei soll es möglich werden, die gesamte Bevölkerung der Europäischen Union nach ?abnormalem Verhalten? zu durchsuchen.

Wie von der Zeit Online berichtet, investiert die EU seit Anfang des Jahres in ein Forschungsprojekt, welches Daten aus Videoüberwachung, Vorratsdatenspeicherung, Telefonüberwachung und Inhalten im Internet verbinden soll und in einer zentralen Suchmaschine verwertbar machen soll. piratenpartei

Das den Namen ?Indect? (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) tragende Projekt wird mit insgesamt 14,89 Millionen Euro finanziert, dahinter stehen auf deutscher Seite die Bergische Universität Wuppertal, die Innotec Data Gmbh & Co KG und die Firma Psi Transcom GmbH.

Erfasst werden sollen neben Daten aus Videoüberwachung, Telefon und Mobiltelefondaten, Verbindungsdaten aus der Internetnutzung auch Inhalte von Webseiten, Foren, Blogs, Kommentaren und P2P Netzwerken.

Laut dem britischem Telegraph soll das ?Project Indect? Software zur Durchforstung von Inhalten im Internet und sogar Privatcomputern nach ?abnormalen Verhalten? entwickeln.

Der Telegraph zitiert den Wissenschaftler Stephen Booth des Think Tanks “Open Europe”: “Das ist nach meiner Meinung alles ziemlich beängstigendes Zeug. Diese Projekte würden eine riesige Invasion der Privatsphäre bedeuten und die Bürger müssen sich fragen, ob die EU wirklich ihre Steuergelder für so etwas ausgeben sollte.”

Links:
Piratenpartei Österreichs
Wie uns die EU mit Energiesparlampen verarscht
EU-Regeln fürs Duschen

Thursday, September 17th, 2009

US-Regierung warnt vor China



derStandard.at – Wie das australische Technologie-Portal CRN berichtet, sollen Manager von US-amerikanischen IT-Unternehmen von der US-Regierung dazu angewiesen worden sein, extrem strikte Regeln bei Reisen nach China zu befolgen. Die Maßnahmen gehen dabei über übliche Schritte zum Schutz von Technologien hinaus.

Den Richtlinien nach soll die alltägliche IT-Ausstattung, wie Laptops oder Handys, bei Reisen nach China zuhause gelassen und separat Geräte für China angeschafft werden.

Laut Mark Bregman, CTO des Sicherheitsspezialisten Symantec, lasse er sein MacBook Pro immer in den USA und verwende sein kleineres MacBook Air, wenn er nach China fährt. Sobald er wieder zurück ist, würde er den Laptop jedes Mal neu formatieren.

“Ich wurde von Leuten einer Drei-Buchstaben-Behörde (FBI oder CIA?) der US-Regierung dazu angeleitet, meine Gerätschaft vor und nach einem China-Besuch zu wiegen”, so Bregman. Auch solle er sein Handy nicht mitnehmen und für jeden China-Besuch ein neues Gerät kaufen.

Mehr auf derStandard.at

Links:
Technologie-Portal CRN

Sunday, August 16th, 2009

Horst heisst nun Klaus – In der Tagesschau



Nach den Flaggenpannen nun eine Namensverwechslung! Diesmal traf es die Tagesschau.

In dem Beitrag zur Eröffnung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin blendete die ARD-Nachrichtensendung parallel zur Rede des Bundespräsidenten Horst Köhler den Namen “Klaus Köhler” ein.



“Wir haben schlichtweg einen Fehler gemacht”, sagte der Chef vom Dienst der ARD-Nachrichtensendung, Ekkehard Launer, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Hamburg. “Im Eifer des Gefechts ist die falsche Schrifteinblendung durchgerutscht.”

Bei der Produktion der Tagesschau um 20 Uhr habe es am Samstag eine “ziemlich turbulente Zeit” gegeben. Viele Sendebeiträge seien erst kurz zuvor eingetroffen und hätten zum Teil stark bearbeitet werden müssen, sagte Launer zum Hintergrund des ärgerlichen Fehlers.

Thursday, May 14th, 2009

Handys im weißen Haus bitte auf lautlos stellen



GeVestor.de – Als Pressesprecher des Weißen Hauses musste Robert Gibbs den versammelten Reportern erklären, warum keine Fotos aus dem Abu Ghraib-Gefängnis im Irak an die Presse ausgegeben werden sollen.

Doch während der Pressekonferenz klingelte ein Handy, woraufhin der Pressesprecher den Handy-Inhaber zu sich kommen ließ.

Er nahm das Handy, ging zur Tür und warf es nach draußen in den Flur. Einen Augenblick später klingelte noch ein Handy, dessen Besitzer von Gibbs verspottet wurde.



Die Moral dieser öffentlichen Demütigung liegt natürlich auf der Hand: Handys ermöglichen zwar permanente Erreichbarkeit und die aktuellen Tarife eignen sich ideal zum pausenlosen Telefonieren – doch in manchen Situationen sollte man seinen mobilen Begleiter lieber lautlos schalten, wenn man nicht für kurze Zeit zum unfreiwilligen Demonstrationsobjekt werden will.

Sunday, December 14th, 2008

Anschlag auf George W. Bush



Fünf Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit hat US-Präsident George W. Bush am Sonntag dem Irak überraschend einen Abschiedsbesuch abgestattet.

Der Empfang war allerdings nicht überall herzlich: Bei einer Pressekonferenz mit Regierungschef Nuri al-Maliki bewarf ein wütender Iraker den US-Präsidenten mit seinen Schuhen.

Bush habe sich geduckt, die Schuhe verfehlten den Präsidenten. “Wen es interessiert – es war ein Schuh der Größe zehn (deutsche Größe 43), den er auf mich geworfen hat”, scherzte der scheidende Präsident. Er habe sich durch die Attacke aber nicht bedroht gefühlt.



Links:
“Attentäter” wird als Held gefeiert

Friday, November 14th, 2008

Falsche “New York Times” verkündet Ende der Kriege in Irak und Afghanistan



spiegel.de – Sie sah täuschend echt aus – nur was in der angeblichen Sonderausgabe der “New York Times” zu lesen war, ließ die Leser stutzen. Die Kriege im Irak und in Afghanistan seien beendet, das US-Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba geschlossen worden, George W. Bush werde wegen Hochverrats angeklagt, stand da zu lesen.

Es war eine erstaunlich professionell gemachte Zeitungsparodie, die an diesem Mittwoch in einer Auflage von 1,2 Millionen Stück unter anderem in New York, Los Angeles, San Francisco, Chicago, Philadelphia und Washington auf den Markt kam.

Aktivisten und Aktionskünstler um die Gruppe “The Yes Men” ließ von gut tausend Helfern jenes 14-seitige Werk verteilen, das auf den Nationalfeiertag 4. Juli 2009 datiert – es sollte ein Blick in eine bessere Zukunft sein, wie sie sich die Macher der falschen Zeitung erträumen. Sogar die “New York Times”-Internet-Seite bauten sie mit ihren erfundenen Nachrichten nach.

Unter anderem ist in der unechten “New York Times” zu lesen, die frühere US-Außenministerin Condoleezza Rice habe sich für die Lügen über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak entschuldigt. Eine Öl-Steuer solle Umweltstudien, den Ausbau von Fahrradwegen in New York und die Einführung einer nationalen Gesundheitsvorsorge finanzieren.

Lösungen für die wirtschaftlichen Probleme und den Klimawandel seien auf dem Weg, Obergrenzen für Managergehälter eingeführt. Sogar offenbar gefälschte Anzeigen der Öl- und Bankenindustrie waren im Blatt.

Das “New York Times”-Motto “All the news that’s fit to print” (“Alle Nachrichten, die es wert sind, gedruckt zu werden”) verwandelten die “Yes Men” in “All the news we hope to print” (“Alle Nachrichten, die hoffentlich einmal gedruckt werden”). Sechs Monate lang hätten sie an der Zeitung gearbeitet, teilten sie mit. Die Idee sei bei einem Bier entstanden.

“Ich denke, es ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Diskussion, was wir erreichen wollen”, sagte Mitbegründer Igor Vamos der “Albany Times Union”. Er selbst schrieb nach eigenen Angaben für die falsche “New York Times” einen Bericht über das weltweite Verbot von Massenvernichtungswaffen. Einer der Urheber des Projekts, der sich als “Wilfred Sassoon” ausgab, sprach von rund 30 beteiligten Autoren. Dem New Yorker Kunsthochschullehrer Steven Lambert zufolge haben auch drei Journalisten der echten “Times” mitgemacht. Lambert pries die Parodie als vollen Erfolg: “Die Zeitung zeigt eine Vision dessen, was möglich ist, wenn wir alle zusammenarbeiten.”

Von der “New York Times” gab es erst nur einen knappen Kommentar: “Das ist eindeutig eine gefälschte Ausgabe der ‘Times’. Derzeit versuchen wir, mehr darüber herauszufinden”, sagte Sprecherin Catherine J. Mathis. In einem Artikel auf der Webseite wurde dann über die “elaborierte Falschmeldung” berichtet – der Text begann so: “Sorry, Leute, diese Zeitung ist nicht kostenlos. Und der Irak-Krieg ist noch nicht vorbei.”

Die Ausgabe war auf den Straßen ein Erfolg. Prompt wurde in Internet-Videos dokumentiert, wie die Zeitung entstand und wie die falschen Nachrichten aus der Zukunft aufgenommen wurden.

Die Initiatoren teilten mit, sie wollten die neue Regierung des künftigen US-Präsidentin Barack Obama ermuntern, ihre Wahlversprechen zu halten. Das mit Spenden finanzierte Projekt solle “Druck auf die Leute ausüben, die wir gewählt haben, das zu tun, wofür wir sie gewählt haben”, sagte ein Journalist, der seinen echten Namen nicht nennen wollte.

Die “Yes Men”-Aktivisten hatten sich Ende der neunziger Jahre zusammengeschlossen. Die Globalisierungskritiker gerieten schon durch eine gefälschte Internet-Seite der Welthandelsorganisation WTO in die Schlagzeilen. Als vermeintlich legitime WTO-Mitarbeiter wurden sie zu Konferenzen und Vorträgen eingeladen, bei denen sie dann als satirische Kritiker auftraten. Ihre Aktionen wurden 2003 in dem Pseudo-Dokumentarfilm “The Yes Men” beleuchtet.

Links:
Gefälschte New York Times Seite
Offizieller NYT Blog
Aktivisten “The Yes Men”