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Posts mit Tag: ‘österreich’

Monday, September 15th, 2008

Aufruf zum Blutspenden [Österreich]



Wie das Österreichische Rote Kreuz heute berichtete, sind sie dringend auf der Suche nach dem Roten Gold.

Da durch die Europameisterschaft 2008 weniger Menschen zum Blutspenden kamen, reichen die Lagerbestände nur noch 2 Tage.

Daher bittet ich ebenso, in den nächsten Tage eines der Blutspendezentralen aufzusuchen.

Alle Adressen befinden sich auf dieser Seite.

Nachher gibts, zumindest in Wien, immer gute Würstchen und was zum Trinken und Schoki.
Noch ein Vorteil ist, dass das Blut auch gleich auf HIV getestet wird.

Also auf zum Spenden.
Unfallopfer werden es Dir danken!

Links:
Blutspenden.at
RotesKreuz.at

Saturday, August 21st, 2004

Das heimische “Wä”



derStandard.at – Vielleicht können jene Autoren, die sich gerade der Rettung der Sprache “Österreichisch” annehmen, meinen kleinen Wä-Sprachführer verwenden.
Ohne wä kommen wir nämlich nicht weit. Hier die häufigsten Wortspenden:
Wä: Ausdruck der Abscheu. Pfui!
Owä: Hinunter. Oft im Befehlston: Aufforderung an einen, sich nach unten zu bewegen.
Awä: Immer seltener mit “Maria”. Wird zumeist auf der zweiten Silbe betont und bedeutet: ein Weh, Würstchen, Verlierertyp.
Auwä: Schmerzbegleitender oder vorwegnehmender Ausdruck der (oft geheuchelten) Anteilnahme am Leid eines anderen.
Auwäauwä: Schmerzbegleitender oder vorwegnehmender Ausdruck der (niemals geheuchelten) Anteilnahme am eigenen Leid.
Uwä: Deutscher Name, wird hier selten verwendet.
Düwä: Eine Hülse, in die eine Schraube hineingedreht werden kann. Auch: Von einer Gelse verursachte Wölbung der Haut.
Kaiwä: Kalb. Schwerer Hund. Dickes Kind.
Haiwä: Hauptstraße.
Kuawä: Kurbel. Zeitwörtlich: Kuawä owä! (Kurbel hinunter!)
Meiwä: “I did it (. . .). Rechte bei Frank Sinatra.
Greuwä: Krempel. Gerümpel. Alter Kram. Unnötiges Zeug. Deutsche Sprache.

Monday, November 16th, 1998

Einfach zum Wiehern :o))

Herr Janak musste auf dem Verkehrsamt zur amtsärztlichen Untersuchung – aufgrund seiner Augenprothese war sein Führerschein
auf fünf Jahre befristet: “Beim Sehtest bat mich der Arzt das rechte auge abzudecken, worauf ich ihm zu verstehen gab, dass das
mein Glasauge sei.” In gepflegtem Amtsdeutsch konterte er: “Haltn S as halt trotzdem kurz zua.” (Hochdeutsch: “Halten Sie es trotzdem zu”)

Bevor Sie, liebe Leser, bei den folgenden Zeilen hoffentlich weiterschmunzeln müssen, sei klipp und klar gesagt: In Wien
bemühen sich viele fleissige Beamte
(Bin momentan, als Zivildiener, auch ein Beamter; bin tätig im Meldeamt Wien Brigittenau),damit in unserer Stadt alles funktioniert…
Die Anmeldung der neuen Wohnung, die Ausstellung des Reisepasses oder die simple Erteilung eines Antragsformulares…

Und trotzdem wollte ich Ihnen die Redaktionen nicht vorenthalten, die in unsere Redaktion (Redaktion von “Der Neuen Kronen Zeitung“)geflattert sind.

So sandte uns Ferry Kovarik aus dem 16. Wiener Bezirk den Auszug eines tatsächlichen aktuellen Bundesgesetzblattes für die Europäische Unions Republik Österreich, ausgegeben am 20. März 1998.
Zum Thema grusspflicht heisst es: “Der Grusspflichtige hat den Grussberechtigten zuerst zu grüssen, es sei denn, der Grussberechtigte gibt dem Grusspflichtigen ein verstehen, dass sich ein
Gruss erübrigt, beispielsweise dann, wenn der Grusspflichtige dem Grussberechtigten bereits zum dritten Mal am tag begegnet.”
Zum Thema Sondergrussformen: “Vom 20. bis 23. Dezember
dürfen Grusspflichtige auch mit ‘Frohe Weihnacht’, ‘Frohes Fest’, oder ‘Gesegnete Weihnacht’
grüssen.

Zum Schmunzeln schien auch jenes Erlebnis, das Familie Paleczek aus Purkersdorf schrieb: Man hatte der Dame das Geldbörserl gestohlen, worauf sie natürlich samt Gatten sofort aufs nächste Kommissariat eilte, um eine Anzeige zu erstatten, wo sich
folgender Dialog abgespielt hat: “Beschreiben S´ doch die Brieftasche, bitte.” Dass sie aus schwarzem Straussenleder sei, gab die Bestohlene zu Protokoll.
Eine Tatsache, die den Beamten denn doch zu befremden schien: “Was ist Straussenleder=” – “Leder vom Vogelstrauss”, kam die Belehrung, die den braven
Mann vollends aus der Fassung brachte: “sagen S´ Gnä Frau, a Vogel hat doch Federn und ka Leder?” …

Amüsant auch der Witz von Herrn K.: Treffen sich zwei Beamte im Gang ihres “Arbeits”platzes, sagt der eine zum anderen: “Herst Karl wasst, wos mir grad passiert ist?” – “I hob an Schneck´ niedergrennt.” “Hättest eam denn net ausweichen können?” will der Kollege wissen.
“Wie denn, der Schneck´ is mir doch von der Seite einigrennt . . .”

Das Passamt in Wien 1030 hält scheinbar viel davon, den Parteienverkehr geordnet ablaufen zu lassen. ein Schild, das Heidi Zehetner besonders auffiel, besagt dort: “Abholung der fertigen Reisepässe immer zur vollen Stunde. Letzter Termin: 12:30 Uhr.” – Na dann!

Die vielen emsigen und braven Beamte mögens uns verzeihen, aber wie heisst´s noch so schön: “Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.” – Und ein bisserl Selbstironie hat noch niemanden geschadet.