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Posts mit Tag: ‘strafe’

Saturday, September 12th, 2009

Strafe für Furz: “Gefährdung der Sicherheit”



orf Online – Ein kurioser Fall sorgt in der Steiermark für Verwunderung: Ein 20-Jähriger wurde zu einer Strafe von 50 Euro verurteilt, weil er bei einem Zeltfest einen Furz gelassen haben soll. Damit hat er gegen das Landessicherheitsgesetz verstoßen.

Zu dem folgenschweren Vorfall war es Ende Juli bei einem Zeltfest in Frohnleiten gekommen. Der 20-Jährige stand bei einer Amtshandlung nach einer Rauferei neben den Beamten.

Was dann passierte, klingt im Amtsdeutsch der Anzeige so: “Sie haben einer Amtshandlung der Polizei als Unbeteiligter beigewohnt und neben den Beamten und den beteiligten Personen einen Darmwind (Furz) gelassen, was unter den Anwesenden zu großem Gelächter geführt hat.

Furz Strafe

Der Steirer habe die Amtshandlung durch den Furz ins Lächerliche gezogen, heißt es von der Polizei in Frohnleiten: “Er hat demonstrativ einen fahren gelassen”.

Der junge Mann hat damit die steirische Sicherheit gefährdet, denn er hat gegen Paragraf 2 des Steiermärkischen Landessicherheitsgesetzes – den, wie Anwälte erzählen, umstrittenen “Anstandsparagrafen” – verstoßen.

Ein Grazer Anwalt sagt, dass dieser Paragraf geschaffen wurde, “damit die Polizei eine Handhabe hat, wenn man ihr etwa den Stinkefinger zeigt”. “Während der Stinkefinger absichtlich gezeigt wird, kommt einem der Furz aber aus”, so der Grazer Anwalt weiter, der den jungen Steirer gerne gegen die BH Graz-Umgebung vertreten hätte.

Er habe aus Angst gezahlt, berichtete er am Dienstag dem ORF-Fernsehmagazin “konkret”. Da der Mann einen Tag im Gefängnis sitzen hätte müssen, falls er die Strafe nicht beglichen hätte, zahlte er. Ins Gefängnis habe er wegen eines Furzes nicht gewollt, so der Steirer.

Thursday, August 6th, 2009

Böse Hochzeit



spiegel.de – Hätte er doch nur seinen Trauzeugen fahren lassen: Ein 28 Jahre alter Mann ist mit dem Auto auf dem Weg zu seiner standesamtlichen Trauung in Sundern (Deutschland) gewesen – dummerweise ohne angelegten Sicherheitsgurt. Das rief eine Polizeistreife auf den Plan und die stellte gleich noch fest: Der Mann hatte keinen Führerschein.

Vor den Augen der bereits am Rathaus versammelten Festgesellschaft gab der künftige Ehemann laut Polizei zu, dass ihm bereits im April 2008 seine Fahrerlaubnis entzogen worden war. Trotz Festtag kannten die Polizisten kein Erbarmen: Der 28-Jährige erhielt eine Strafanzeige wegen unerlaubten Führens eines Kraftfahrzeugs.

Doch damit nicht genug. Auch die Braut rückte ins Visier der Beamten. Sie hatte ihrem Zukünftigen den Wagen für die verbotene Fahrt zur Verfügung gestellt und bekam ebenfalls eine Anzeige.

Aber dies ist besser, als was dieses Hochzeitspaar aus Vietnam durchmachen musste.

Wednesday, August 5th, 2009

Rasender Inlineskater geblitzt



20min.ch – Dieser Inlineskater hat nicht schlecht gestaunt, als er mit seinen Skates in Lausanne das Zentrum hinunter fuhr. Er sei auf der Strasse gefahren, als es plötzlich blitzte. ?Der Blitz hat mich irritiert und ich wäre beinahe gestürzt?, sagte der Inlineskater gegenüber 20 Minutes. Grund: Der Skater, der anonym bleiben will, raste mit rund 50 Km/h an einer Polizeipatrouille vorbei, die mit einer mobilen Radarfalle den Verkehr kontrollierte. Erlaubt waren auf der Strasse aber nur 30 Km/h. Nach einer Vollbremsung mahnten ihn die Polizisten – auf eine Busse verzichteten die Gesetzeshüter allerdings.

Weniger Glück hatte er einige Tage später. Die Lausanner Polizei stoppte den rasenden Inlineskater erneut und stellte ihm eine Busse über 150 Franken aus. Doch nicht etwa sein Tempoexzess wurde ihm zum Verhängnis, sagt Philippe Jaton von der Kantonspolizei Waadt: ?Inlineskater haben auf der Strasse nichts zu suchen.? Jean-Philippe Pittet von der Stadtpolizei Lausanne bestätigt: ?Skateboarder, Rollschuh- und Trottinettfahrer müssen auf dem Trottoir fahren und sich an die Regeln der Fussgänger halten.?

Wieso der schnelle Inlineskater keine Busse wegen Tempobolzens erhalten hatte, bleibt offen. Klar ist allerdings, dass nicht nur Automobilisten in die Radarfallen tappen. Pittet bestätigt: ?Wir hatten bisher ein oder zwei Fälle, in denen Velofahrer geblitzt wurden.?

Wednesday, August 5th, 2009

Polizisten jagen Rollstuhlfahrer



spiegel.de – Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, wollte eine Streife am Dienstagabend den 44-Jährigen kontrollieren. Er war in dem Elektro-Rollstuhl schon mehrfach betrunken erwischt worden. “Als der Streifenwagen sich gerade neben den Rollstuhl setzen wollte, bog dieser unvermittelt in einen Fußgängerweg ab”, hieß es.

Während die Beamten “Polizei – Anhalten!” riefen, gab der 44- Jährige Gas. Die Polizisten eilten zu Fuß hinterher. Nun kam es zu Szenen wie in einem Action-Film: “Zeitweise konnte sich der Polizist am Krankenfahrstuhl festhalten und so ein Stück des Weges mithalten”, berichtete ein Sprecher. “Dies wurde jedoch durch heftige Lenkbewegungen und weitere Beschleunigung erheblich erschwert.”

Der Mann drehte auf Tempo 25 auf. Schließlich riss bei voller Fahrt der Gepäckkoffer des Gefährtes ab. Der Verfolger stürzte heftig auf den Asphalt und trug etliche Prellungen und Hautabschürfungen davon.

Da die Beamten die Adresse des 44-Jährigen kannten, konnten Sie ihn dennoch festnehmen und ihm eine Blutprobe abnehmen lassen. Vorerst darf er keinen Elektro-Rollstuhl mehr steuern.

Monday, September 29th, 2008

Alte Frau muss Stricken als Strafe



krone.at – Eine 89 Jahre alte Reifenstecherin aus dem deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz soll zur Strafe für ihre Missetaten Pullover stricken. “Wenn sie die Pullover gestrickt hat, ist die Sache für uns erledigt”, sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern, Helmut Bleh. Die Frau soll weit über 50 Autoreifen zerstochen haben.

“Eine Haftstrafe kommt nicht in Betracht”, so Bleh. Eine Geldstrafe könne die Frau nicht zahlen, weil sie kein Geld habe. Da sie inzwischen in einem Heim lebe, gebe es auch keine Wiederholungsgefahr.

Auf die ungewöhnliche Form der Buße kam die 89-Jährige im Gespräch mit einer Sozialarbeiterin. Nun soll sie für Altenheimbewohner “ein paar” Pullover stricken, wie Bleh sagte. Warum die 89-Jährige die Reifen überhaupt zerstochen hatte, sei bei dem Verfahren nicht geklärt worden.