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Posts mit Tag: ‘beziehung’

Monday, November 2nd, 2009

Kein “Axe-Effekt” – Klage in Indien



krone.at – In der TV-Werbung rennen Horden von Frauen hinter einem Mann her, weil der sich zuvor das richtige Deo unter die Achsel gesprüht hat – im wahren Leben ist das aber ganz anders. Der 26-jährige Inder Vaibhav Bedi hat jetzt den Unilever-Konzern geklagt, weil sich bei ihm, trotz Benutzung des besagten Deos, der “Axe-Effekt” nicht bislang eingestellt hat…

Jahrelang habe er das Werbeversprechen ernst genommen und gehofft, mithilfe der Deo-Marke eine Freundin zu finden. Weil das sieben lange Jahre nicht geklappt habe, sei er schließlich depressiv geworden, so Bedi, der deshalb jetzt vom Deo-Hersteller rund 30.000 Euro Schadensersatz fordert.

?Wo zum Teufel ist der ‘Axe-Effekt’??, fragt sich der 26-Jährige verzweifelt. ?Egal, ob im College oder jetzt im Büro, kein einziges Mädchen hat je eine meiner Einladungen zu einem Tee oder Kaffee angenommen.? Dabei habe er die Axe-Produkte genau so verwendet, wie es auf den Gebrauchsanweisungen beschreiben sei, und sie auch immer richtig gelagert, so Bedi. Er könne nicht verstehen, warum sich der “Axe-Effekt” bei ihm nicht einstellen wollte.

The Axe Effect

Das Gericht will nun durch Gutachten klären lassen, ob an dem Anspruch der Deo-Werbung auch nur das Mindeste dran ist. Gerichtsmitarbeiter in Delhi haben dazu angeblich Bedis angebrochene Axe-Produkte beschlagnahmt und untersuchen mit forensischen Methoden die Reste seiner Duschgels, Deos und Haarshampoos.

Tuesday, March 31st, 2009

Scheidung dank Google Street View



golem.de – Er hatte gesagt, er sei geschäftlich unterwegs. Sie aber vermutete, sein Engagement gelte weniger der Karriere, sondern dem anderen Geschlecht. Und sie behielt recht.

Die Britin muss eine Vermutung gehabt haben, wer die Favoritin ihres Ehemannes sein könnte. Sie sah bei Googles Street View nach und fand prompt den Wagen ihres Mannes vor deren Haus, berichtet das englische Boulevardblatt The Sun. Die betrogene Ehefrau fackelte nicht lange und reichte die Scheidung ein.

“Die Menschen werden auf Google erwischt”, kommentierte der Anwalt Mark Stephens in der Sun. Denn es ist offensichtlich kein Einzelfall: Als er mit einem Kollegen die Angelegenheit erörterte, kam ein weiterer Anwalt hinzu und erzählte, seine Kanzlei sei mit einem ähnlichen Fall beschäftigt, so Stephens.

Auf eine solche Nachricht dürfte Bundesdatenschützer Peter Schaar nur gewartet haben: Kaum schickte Google Mitte 2008 die ersten Kamerafahrzeuge in Deutschland los, protestierte Schaar vehement und forderte, Google per Gesetz Einhalt zu gebieten. Eine Reihe von Städten und Gemeinden in Norddeutschland setzte durch, dass Google ihre Straßen nicht fotografiert. Auch eine Gemeinde im US-Bundesstaat Minnesota verweigerte Googles Kameraautos die Durchfahrt. Das hilft allerdings nicht immer: Google hat auch schon ohne Erlaubnis der Besitzer Privatstraßen fotografiert.

Dass die Aufnahmen alt sind und es sich damit möglicherweise um eine harmlose Verwechslung handelt, ist eher unwahrscheinlich: Die Straßenansichten aus 25 britischen Städten sind erst seit vorletzter Woche online. Auch im Königreich hagelte es gleich nach dem Start des Angebots Proteste, und Google sah sich gezwungen, eine Reihe Fotos zu entfernen, darunter das eines Mannes, der genüsslich neben einem entsprechenden Verbotsschild eine Zigarette raucht, oder das eines Mannes, der sich auf offener Straße übergibt.

Bei dem Auto handelte es sich laut dem Boulevardblatt um einen Range Rover, also nicht unbedingt um ein besonders auffälliges Fahrzeug. Einziges individuelles Merkmal waren die extravaganten Radkappen – und genau daran erkannte die betrogene Ehefrau den Wagen ihre Mannes. Was folgt daraus? In Zeiten von Google Street View nur ohne Radkappen oder mit dem Taxi zur Geliebten fahren.